Der Mietaufhebungsvertrag und die Berliner Kündigungssperrfristen

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Gerade in Berlin kann dies mit einigen Problemen verbunden sein. Denn wenn man seine Traumwohnung gefunden hat, bedeutet dies noch lange nicht, dass man auch in Kürze einziehen kann. So gilt für Berlin seit dem 1. Oktober 2013 dank der Kündigungsschutzklausel-Verordnung die gesetzliche Kündigungssperrfrist von zehn Jahren. Voraussetzung ist die vorherige Umwandlung einer Mietwohnung in eine Eigentumswohnung und ein sich daran anschließender Verkauf. Die Frist beginnt mit dem ersten Verkauf nach der Umwandlung und der Eintragung des ersten Käufers als Eigentümer in das Grundbuch.

Eine elegante Möglichkeit, um einen weitestgehend sicheren Weg zum Einzug in die erworbenen vier Wände zu finden, ist der Abschluss eines Mietaufhebungsvertrages mit dem aktuellen Mieter. Am besten abzuschließen, bevor man den Kaufvertrag notariell beurkunden lässt. Dann kann man diesen gleich zum Vertragsinhalt machen.

Attraktivster Anreiz für den Mieter zum tatsächlichen Mietende auch auszuziehen, ist natürlich die Zahlung eines bestimmten Betrages. Dieser lässt sich dann der Höhe nach staffeln, je nachdem wie zügig der Mieter auszieht. Denn umso schneller kann der Eigentümer einziehen.

Attraktiv ist jedoch nicht nur die Zahlung durch den Eigentümer, sondern auch der Verzicht auf Zahlungen des Mieters. Möglich ist der Verzicht auf Schönheitsreparaturen, was dann vorzugswürdig ist, wenn man selbst noch in das erworbene Objekt investieren möchte. Schönheitsreparaturen wären folglich sowieso nicht zum Vorteil der Parteien. Denkbar sind weiterhin der Verzicht auf Mieterhöhungen bis zum Mietende oder der Verzicht auf bestehende Rückbauverpflichtungen des Mieters.

Sollten interessierte Käufer Immobilien erwerben wollen, so sollten diese sich besser vor dem Erwerb darüber informieren, ob sie auch schnell und problemlos einziehen können. Käufer können sich vertrauensvoll an die Anwaltskanzlei Arnold in Person von Herrn Rechtsanwalt Benjamin Hocke wenden. Gemeinsam mit diesem wird dann das weitere mögliche Vorgehen besprochen und versucht, alle offenen Fragen zu beantworten.

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