bankrecht

Neben der klassischen Kreditvergabe treten Banken auch mit Beratungen und Vermittlungen diverser Anlageprodukte in Erscheinung. Dabei wurden die Kunden vor allem durch den Verkauf von Zertifikaten, Fondsbeteiligungen, Zins-Swapp-Anlagen oder Unternehmensanleihen durch deutsche Großbanken in den letzten Monaten stark gebeutelt. Der Begriff der Lehman-Zertifikate geisterte vielfach durch die Presse.

Doch darüber hinaus ist auch das alltägliche Bankgeschäft nicht frei von Fehlern. Doch genau diese Fehler belasten den Geldbeutel der Kunden zusehends. Falsch gebuchte Überweisungen, überhöhte Gebühren, unerlaubte Kopplungsgeschäfte mit Darlehensverträgen, Wucherzinsen, falsche Zinsberechnungen oder unberechtigte SchuFa-Einträge gehören leider zur Tagesordnung.

Banken sind genauso wie freie Berater und Vermittler an gewisse rechtliche Rahmenbedingungen für den Verkauf von Geldanlagen gebunden. Wie die Stiftung Finanztest Jahr für Jahr wieder feststellt, werden diese Anforderungen nicht eingehalten. Häufig haben Banken nur das eigene Umsatzinteresse beim Verkauf von Geldanlagen im Sinn und gerade nicht die Interessen der eigenen Kunden. Die gesamte Thematik der Kick-Back-Zahlungen und versteckten Provisionen haben dieses Vorgehen der Banken deutlich bewiesen.

In der vergangenen Zeit ist die Rechtsprechung mit Banken im wahrsten Sinne des Wortes hart ins Gericht gegangen und hat die Grundsätze die zu einer Bankenhaftung führen weiter konkretisiert und verschärft. Auch uns ist daran gelegen, dass die Rechte der Bankkunden immer weiter gestärkt werden. Wenn Sie oder Ihre Kunden Probleme mit einer Bank haben, zögern Sie nicht. Sprechen Sie uns an! Wir helfen Ihnen gern!