Presseartikel

Hier finden Sie die neuesten Presseartikel von unseren Fachanwälten zu aktuellen Themen des Anlegerschutzrechts, Vermittlerrechts und Vorsorgerechts. Wenn sie weitere Informationen oder Beratungen zu den Themen wünschen, stehen Ihnen unsere Anwälte gern zur Verfügung.

Insolvenzverfahren Bund Deutscher Treuhandstiftungen e.V. (BDT)

von Benjamin Hocke

Der Bund Deutscher Treuhandstiftungen e.V. (der breiten Öffentlichkeit besser bekannt als Berliner Wirtschafts- und Finanzstiftung - kurz BWF) befindet sich nach wie vor in der Insolvenz. Nachrichten, positive wie negative, gibt es derzeit leider nicht zu vermelden.

Die Gläubigerversammlung datiert nun mittlerweile auf den 4. September 2015, sie ist also ziemlich genau vier Monate her. Wie leider zu erwarten war, ist der Informationsfluss seitens Insolvenzverwalter und Staatsanwaltschaft ausgesprochen dünn. Um nicht zu sagen, sie ist nicht existent.

Die letztjährig verhafteten verantwortlich Handelnden befinden sich nach wie vor in Untersuchungshaft. Weiterführende Erkenntnisse über deren Handlungen konnten leider bis hierhin nicht gewonnen werden. Auch über den Verbleib der eingenommenen Anlegergelder gibt es keine neuen Erkenntnisse.

In diesem Zusammenhang ist es allerdings schwer vorstellbar, dass tatsächlich keinerlei Vermögenswerte mehr vorhanden sind. Um den Insolvenzverwalter zu zitieren „Es müsste schon mit dem Teufel zugehen, wenn es hier keine Quote gibt.“

Derzeit häufen sich die Anrufe besorgter Anleger in der Kanzlei, die um Mitteilung bitten, wie hier der Sachstand ist und ob nicht doch noch etwas zu holen sei, ob bei den Verantwortlichen oder den Gesellschaften selbst. Diese Anrufer müssen wir leider immer wieder um das Aufbringen von Geduld bitten. Dies fällt angesichts der investierten Beträge natürlich ausgesprochen schwer.

Mit Beschluss vom 10. August 2015 hatte das Amtsgericht Charlottenburg den Termin zur Prüfung der angemeldeten Forderungen vom 6. November 2015 auf den 22. Januar 2016 verschoben und zur Prüfung der Forderungen das schriftliche Verfahren angeordnet. Vor Ablauf dieses Datums wird es definitiv seitens des Insolvenzverwalters keine Neuigkeiten bzw. Benachrichtigungen geben.

Wir halten es nach wie vor für ratsam, die Ruhe zu bewahren und keinen sog. „Kapitalanlageschützern“ und ihren reißerischen Reden und Versprechungen zu vertrauen. Panikmache und überstürzte Handlungen helfen Ihnen in dieser Situation auch nicht weiter. Sollte es weitere Ansprüche gegen Dritte geben, werden wir diesen nachgehen und Sie informieren. Lassen Sie den Insolvenzverwalter und das Landeskriminalamt ihrer Arbeit nachgehen.

Sollten auch Sie Kunde des Bund Deutscher Treuhandstiftungen e.V. sein und möchten sich diesbezüglich informieren, können Sie sich gern an die Anwaltskanzlei Arnold in Person von Herrn Rechtsanwalt Hocke wenden. Gemeinsam mit ihm wird dann das weitere mögliche Vorgehen besprochen und alle offenen Fragen beantwortet.

Die Anwaltskanzlei Arnold vertritt bundesweit Mandanten in Sachen BWF und hat sich über 12 Jahre im Bereich des Anlegerschutzrechts und des Versicherungsrechts spezialisiert.

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Rückabwicklung von Lebens- oder Rentenversicherung: Besser als Kündigung oder Verkauf

von Dennis Göring

01.03.2019.Vorzeitig aus der Lebens- bzw. Rentenversicherung aussteigen, aber deutlich mehr bekommen als den üblichen Rückkaufswert? Das geht. Denn viele Lebens- und Rentenversicherungen, die zwischen 1994 und 2007 abgeschlossen wurden, enthalten fehlerhafte Widerrufs-, Rücktritts- oder Widerspruchsbelehrungen. Fehler in diesen Belehrungen haben zur Folge, dass die übliche Frist für die Ausübung der sich daraus ergebenden Rechte nie angelaufen ist. Somit können die Verträge auch heute noch rückabgewickelt werden.

Eine solche Rückabwicklung kann für Sie als Kunde die deutlich bessere Alternative zu der sonst üblichen Kündigung sein, bei der Sie normalerweise nur den niedrigen Rückkaufswert erhalten und so in der Regel erhebliche Verluste einfahren.

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Containerschiffsfonds MS „GLORY“

von Dennis Göring

12.02.2019. Anleger, die ihr Geld in die Schifffahrts-Gesellschaft MS „GLORY“ mbH & Co. KG in  Oststeinbek (kurz: MS „GLORY“) investiert hatten, meinten, mit einem blauen Auge davon gekommen zu sein. „Wenigstens habe ich bei diesem geschlossenen Schiffsfonds keinen Totalverlust erlitten“, dachte sich so mancher Anleger. Immerhin erhielten Anleger dieses Containerschiffsfonds während der Laufzeit Ausschüttungen in Höhe von ca. 65 % der eingezahlten Kommanditeinlage. Bis dato, denn jetzt kommt das böse Erwachen.

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Bundesgerichtshof weist Beschwerde der PrismaLife AG zurück

von Stefan Schöne

In den vergangenen Jahren haben bereits zahlreiche Instanzgerichte die PrismaLife AG zur Rückabwicklung von zwischen 2001 und 2007 vermittelten Rentenversicherungen verurteilt. Aktuell hatte der Bundesgerichtshof (BGH) die Gelegenheit, sich hierzu zu positionieren.

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Widerruf von Immobiliendarlehensverträgen jetzt noch möglich!

von Felix Glöckner

Auch nach dem 10.06.2010 abgeschlossene Darlehensverträge können aufgrund einer fehlerhaften Widerrufsbelehrung heute noch widerrufen werden!!

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Ganzheitliche Notfallorganisation

von Lutz Arnold

Lage in Deutschland:

Viele Versicherungsvermittler befassen sich inzwischen auch mit der umfassenden Beratung von ganzen Familien über die einzelne Generation hinweg.

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Organspendeausweis – die verkannte Verfügung

von Lutz Arnold

Lage in Deutschland:

Derzeit warten in Deutschland ca. 10.000 Menschen auf ein lebenswichtiges Organ und einige sterben während sie warten.

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Gesellschafterversammlung V+ GmbH & Co. Fonds 3 KG

von Benjamin Hocke

Die Unternehmensgruppe Venture Plus hat seit dem Jahr 2005 diverse Fonds aufgelegt und den Anlegern versprochen, deren angelegtes Geld zu vermehren. Man wolle dem „Geld wieder einen Sinn geben“, hieß es vollmundig.

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Die „V+ GmbH & Co. Fonds 1-3 KG“ und die sog. „Schutzgemeinschaften“

von Benjamin Hocke

Die Unternehmensgruppe Venture Plus hat seit dem Jahr 2005 diverse Fonds aufgelegt und den Anlegern versprochen, deren angelegtes Geld zu vermehren. Man wolle dem „Geld wieder einen Sinn geben“, hieß es vollmundig.

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Life Trust Sieben – Anleger können sich u. U. von der Beteiligung lösen

von Felix Neiss

Viele Anleger der Life Trust Sieben GmbH & Co. KG sind verunsichert, da sie von der Life Trust Sieben Mahnbescheide über angeblich noch offene Raten erhalten  haben oder aber bereits von der Life Trust Sieben auf die Zahlung vermeintlich offener Raten verklagt wurden.

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Welche Formvorschriften gelten für die Sorgerechtsverfügung und muss es in einem Testament oder als eigenes Dokument geregelt werden?

von Lutz Arnold

Wenn Eltern oder Alleinerziehende sicher sein wollen, dass das Vormundschaftsgericht im Fall der Fälle die eigenen Kinder nicht in die Obhut des Jugendamtes oder einer fremden Familie übergibt, muss eine Sorgerechtsverfügung erstellt werden. Über die Art und Weise, insbesondere die richtigen Formvorschriften, sind sich aber nicht alle Anbieter und Informationsstellen einig.

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